Lasst uns Fehler machen!

Ein kleiner Spaziergang durch die Reformpädagogik

erschienen im TAU-magazin für barfußpolitik, Heft 13

In einem Vortrag, den Maria Montessori 1945 in ihrem Exil in Indien hielt, finden sich folgende Worte: „Wonach suchen wir denn wirklich im Kind? Fast immer sind wir auf der Ausschau nach Fehlern – nicht nur nach denen, die es gemacht hat, sondern auch nach denen, die es machen könnte.“ Später führt sie aus: „Das Einzige, was wir wirklich tun müssen, ist, unsere Grundhaltung gegenüber dem Kind zu ändern und es zu lieben mit einer Liebe, die an seine Persönlichkeit glaubt und daran, dass es gut ist; die nicht seine Fehler, sondern seine Tugenden sieht, die es nicht unterdrückt, sondern es ermutigt und ihm Freiheit gibt.“¹

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Wir sind in der Diktatur der Konzerne angelangt

Ein Interview von Rainer Wisiak mit Bert Ehgartner

Foto: Reinhard Kraus

Seit über 20 Jahren ist der Wissenschaftsjournalist Bert Ehgartner mit seinen Büchern und Dokumentarfilmen ein kritischer Begleiter des Medizin- und Wissenschaftsbetriebs. Nach jahrelangen Recherchen zum Thema „Aluminium“ – sein Dokumentarfilm „Die Akte Aluminium“ wurde mit dem „Hoimar-von-Ditfurth-Preis“ für die „beste journalistische Leistung“ ausgezeichnet – wendet er sich mit seinem neuen Buch „Gute Impfung – Schlechte Impfung“ der Impfthematik zu und fordert eine offene und ehrliche Diskussion bezüglich dieser „heiligen Kuh“ des Medizinbetriebs.

Rainer Wisiak unternahm mit ihm eine spannende Reise durch das Netzwerk von Pharmaindustrie, Lobbyismus und Behörden.

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„Zeit für Utopien“

Ein Interview mit Kurt Langbein

Foto: Reinhard Kraus

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Autor und Dokumentarfilmer Kurt Langbein in seinen Arbeiten mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Nach seinem letzten Film „Landraub“, der die grellsten Auswüchse des modernen Kapitalismus beleuchtet, stellt er diesem mit seinem neuesten Film „Zeit für Utopien“ Beispiele von erprobten Alternativen gegenüber, gelingende Projekte einer solidarischen, am Gemeinwohl und an der Nachhaltigkeit orientierten Produktions- und Lebensweise. Der Film rückt Menschen in den Fokus, „die nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein wollen“, wie eine Protagonistin zu Beginn des Film treffend bemerkt. Rainer Wisiak traf den Filmemacher in seinem Filmstudio in Wien und hat ihn nach seinen Gründen dafür, diesen inspirierenden und Mut machenden Film zu drehen, befragt.

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