Bildungspolitik

10 Jahre „Schule im Aufbruch“ in Österreich

Seit zehn Jahren vernetzt „Schule im Aufbruch“ im Bildungsbereich engagierte Menschen, die ihre Schulen und somit letztlich das Bildungssystem weiterentwickeln wollen. Seit den ersten Treffen vor zehn Jahren – sie fanden im „Café Westend“ in Wien statt – ist „Schule im Aufbruch“ stetig gewachsen, und aktuell nehmen Vertreter und Vertreterinnen von über 600 Schulen und über 5000 Pädagogen und Pädagoginnen in Österreich an den verschiedensten Aktivitäten dieses Netzwerkes teil.

Martin Ruckensteiner und Ingrid Teufel sind seit den Anfängen Teil des Teams von „Schule im Aufbruch“. Rainer Wisiak hat beide zu den vergangenen zehn Jahren wie auch die weiteren Pläne befragt – im „Café Westend“ in Wien.

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Herzensbildung

Foto: Reinhard Kraus

Ein Interview von Rainer Wisiak mit Karl Garnitschnig, Vorsitzender der „Österreichischen Janusz-Korczak-Gesellschaft“

Über viele Jahrzehnte hinweg hat Karl Garnitschnig, emeritierter Professor am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien, reformpädagogische Konzepte studiert wie auch mitentwickelt. Er ist Co-Autor des „Herzogenburger Lehrplans“ und zur Zeit Referent im Universitätslehrgang Waldorfpädagogik sowie Vorsitzender der „Österreichischen Janusz-Korczak-Gesellschaft“. Rainer Wisiak sprach mit ihm über die Themen „Herzensbildung“ und „Schulautonomie“ – und somit letztlich auch ein wenig über die österreichische Bildungspolitik.

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„Ein Akt der Notwehr“

Interview mit Edgar Hernegger, Bundeselternsprecher der österreichischen Waldorfschulen

Foto: David Meixner

Im November 2016 reichten 38 nichtkonfessionelle Privatschulen sowie die drei größten Dachverbände Freier Schulen in Österreich gemeinsam eine Klage beim Verfassungsgerichtshof ein – mit dem Ziel der finanziellen Gleichstellung mit den konfessionellen Privatschulen in Österreich. Edgar Hernegger, Bundeselternsprecher der österreichischen Waldorfschulen und Mit-Initiator der Klage nennt diese einen „Akt der Notwehr“. Rainer Wisiak sprach mit ihm über die Gründe für deren Einreichung sowie zum aktuellen Stand der Klage.

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