Interviews

Wir sind in der Diktatur der Konzerne angelangt

Ein Interview von Rainer Wisiak mit Bert Ehgartner

Foto: Reinhard Kraus

Seit über 20 Jahren ist der Wissenschaftsjournalist Bert Ehgartner mit seinen Büchern und Dokumentarfilmen ein kritischer Begleiter des Medizin- und Wissenschaftsbetriebs. Nach jahrelangen Recherchen zum Thema „Aluminium“ – sein Dokumentarfilm „Die Akte Aluminium“ wurde mit dem „Hoimar-von-Ditfurth-Preis“ für die „beste journalistische Leistung“ ausgezeichnet – wendet er sich mit seinem neuen Buch „Gute Impfung – Schlechte Impfung“ der Impfthematik zu und fordert eine offene und ehrliche Diskussion bezüglich dieser „heiligen Kuh“ des Medizinbetriebs.

Rainer Wisiak unternahm mit ihm eine spannende Reise durch das Netzwerk von Pharmaindustrie, Lobbyismus und Behörden.

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„Zeit für Utopien“

Ein Interview mit Kurt Langbein

Foto: Reinhard Kraus

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Autor und Dokumentarfilmer Kurt Langbein in seinen Arbeiten mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Nach seinem letzten Film „Landraub“, der die grellsten Auswüchse des modernen Kapitalismus beleuchtet, stellt er diesem mit seinem neuesten Film „Zeit für Utopien“ Beispiele von erprobten Alternativen gegenüber, gelingende Projekte einer solidarischen, am Gemeinwohl und an der Nachhaltigkeit orientierten Produktions- und Lebensweise. Der Film rückt Menschen in den Fokus, „die nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein wollen“, wie eine Protagonistin zu Beginn des Film treffend bemerkt. Rainer Wisiak traf den Filmemacher in seinem Filmstudio in Wien und hat ihn nach seinen Gründen dafür, diesen inspirierenden und Mut machenden Film zu drehen, befragt.

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„Wir haben verlernt, mit dem Herzen zu denken“

Ein Interview mit Jane Goodall

Foto: Gert Lanser

Bekannt wurde die britische Verhaltensforscherin in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch die Ergebnisse ihrer Langzeituntersuchungen mit Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania, wohin sie als junge Frau und ohne akademische Ausbildung dafür reiste. Wofür sie sich als Friedensbotschafterin der UNO und Ehrenratsmitglied des World-Future-Councils heute engagiert, darüber sprach die unermüdliche 84-jährige Aktivistin in einem Interview mit Rainer Wisiak.

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„Der Malort ist ein Paradies!“

Interview mit Arno Stern, dem Begründer des „Malortes“

Foto: Gert Lanser

Als Kind musste Arno Stern mit seinen Eltern nach der Machtergreifung Hitlers aus Deutschland fliehen. Es folgten 13 Jahre der Flucht über Frankreich und Schutz in einem Internierungslager in der Schweiz. Nach Kriegsende kehrte die Familie nach Frankreich zurück und Arno Stern begann, in einem Heim für Kriegswaisen in einem Pariser Vorort zu arbeiten. Sein Auftrag dort lautete, die Kinder zu beschäftigen. Arno Stern ließ sie malen. Aufbauend auf den Beobachtungen, die er dort machte, gründete er Anfang der 1950er Jahren im Pariser Viertel Saint-Germain-des-Prés seinen ersten Malort. Seit über 60 Jahren begleitet er nun Kinder beim Malspiel. Rainer Wisiak sprach mit ihm über die Besonderheiten des Malortes und darüber, zu welchen Erkenntnissen man kommen kann, wenn man Kinder frei von Bewertung und Vorgaben malen lässt. 

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Die Welt ist eine sehr fragile geworden

Foto: Reinhard Kraus

Was 2011 als gemeinnütziger Verein begann, ist bis heute zu einer großen Online-Plattform angewachsen, auf der Menschen jeden Alters Informationen zu über 6000 Jobmöglichkeiten erhalten. Rainer Wisiak sprach mit whatchado-Mitbegründer Ali Mahlodji über sein Projekt und darüber, wie wir in naher Zukunft zwei wesentliche Bereiche unserer Gesellschaft – „Arbeit“ und „Bildung“ – mit ziemlicher Sicherheit neu denken müssen. 

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Innovation und Bildung

Foto: David Meixner

Er ist einer der innovativsten Designer der Welt. Stefan Sagmeister gestaltete Plattencover für die Rolling Stones, Lou Reed oder David Byrne. Die letzten sieben Jahre hat er vor allem am Happy-Projekt gearbeitet. Seine „Happy Show“ machte in zahlreichen Städten halt und war 2015 im Wiener MAK zu sehen. Sein Hauptprojekt „The Happy Film“ lief nun Anfang dieses Jahres in den österreichischen Kinos an. Nach der Premiere im Cinema Paradiso in St. Pölten nahm er sich Zeit für ein Interview mit  Rainer Wisiak.

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Das Leben ist keine Generalprobe

Foto: Reinhard Kraus

„Mich interessiert das Kapital wenig und das Leben sehr“, sagt Heini Staudinger im Film über ihn und seine Firma im Waldviertel. Dort arbeiten 170 Mitarbeiter, die hochwertige Möbel, Taschen, Textilien und Schuhe der Marke „Waldviertler“ fertigen, die dann in 55 GEA-Läden im In- und Ausland verkauft werden. Im Mai dieses Jahres wird Heini Staudinger beim Bildungs-Symposium in der Lernwerkstatt im Wasserschloss an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Rainer Wisiak hat ihn schon vorab zum Thema Bildung befragt – und über das Leben.

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„Wie weit wollen wir gehen?“

Ein Interview mit der Filmemacherin Maria Arlamovsky

Foto: Leonie Mayr

Für die Recherchen zu ihren beiden aktuellen Dokumentationen „Future Baby“ und „Father, Mother, Donor, Child“ ist die Wiener Filmemacherin Maria Arlamovsky um die ganze Welt gereist: Sie sprach mit auf künstliche Befruchtung spezialisierten Ärzten und Ärztinnen in Spanien und New York, mit Leihmüttern in Mexiko, IVF-Kindern in Tel Aviv oder (kurz vor dessen Tod) mit dem Erfinder der Pille – Carl Djerassi – über die Zukunft der Reproduktionsmedizin, um herauszufinden, inwieweit die Bio-Technologie heute den Wunsch unfruchtbarer Eltern nach einem – möglichst perfekten – Kind erfüllen kann. Soll sie das überhaupt? Entstanden sind zwei engagierte und nachdenklich stimmende Filme, die immer wieder zur Frage hinführen (so auch der Untertitel zum Film „Future Baby“): „Wie weit wollen wir gehen?“ „Wie weit wollen wir gehen?“ weiterlesen

„Wir denken zu wenig qualitativ!“

Ein Interview mit Erwin Thoma, Förster, Buchautor und Unternehmer

Foto: Reinhard Kraus

Es begann damit, dass Erwin Thoma, damals noch Förster, für seine Kinder das gesündeste Haus bauen wollte. Dafür sammelte er Jahrtausende altes Bauwissen und begann, mit Mondholz zu experimentieren. Heute leitet er einen Betrieb mit über hundert MitarbeiterInnen und errichtet mit ebenso vielen innovativen Partnerbetrieben Massivholzhäuser von den USA bis nach Japan. Mit der ETH in Zürich und der FH Joanneum in Graz forscht er an einer nachhaltigen Form des Bauens für das postfossile Zeitalter.

Welche Schlüsse sich aus seinem Wissen um den Wald und einem nachhaltigen Bauen für die Pädagogik ziehen lassen, darüber sprach er auf dem Kongress „Ökologie der Kindheit“ im Schlosspark Mauerbach und danach in einem Interview mit Rainer Wisiak.

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weitere Interviews

Weitere Interviews mit dem Naturfotografen Rudolf Hettich, der Weltumseglerin Alexandra Schöler-Haring, dem afrikanischen Schamanen Malidoma Somé, Brigitta Edler von der Kulturinitiative „Die Hupfauer“ oder dem Begründer des „Garten der Generationen“, Markus Distelberger, können unter

info@rainer-wisiak.at

angefordert werden.