Interviews

„Wir haben verlernt, mit dem Herzen zu denken“

Ein Interview mit Jane Goodall

Foto: Gert Lanser

Bekannt wurde die britische Verhaltensforscherin in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch die Ergebnisse ihrer Langzeituntersuchungen mit Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania, wohin sie als junge Frau und ohne akademische Ausbildung dafür reiste. Wofür sie sich als Friedensbotschafterin der UNO und Ehrenratsmitglied des World-Future-Councils heute engagiert, darüber sprach die unermüdliche 84-jährige Aktivistin in einem Interview mit Rainer Wisiak.

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Im Gehen bewegen wir die Dinge!

Foto: Gert Lanser

Ein Gespräch mit Sabine Polatschek – Gründerin der Waldkindergruppe „Waldfexxx“ – über die Entstehungsgeschichte von „Waldfexxx“, die Wichtigkeit von gelebter Gemeinschaft und elementarer Erfahrungen für Kinder im Kontext Wald – und was ihre Prioritäten wären, wäre sie Bildungsministerin.

Das Interview ist dem Buch „Waldkindergärten und Naturkindergruppen in Österreich“ von Christine Glaser-Ipsmiller und Rainer Wisiak entnommen.

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„Zeit für Utopien“

Ein Interview mit Kurt Langbein

Foto: Reinhard Kraus

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Autor und Dokumentarfilmer Kurt Langbein in seinen Arbeiten mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Nach seinem letzten Film „Landraub“, der die grellsten Auswüchse des modernen Kapitalismus beleuchtet, stellt er diesem mit seinem neuesten Film „Zeit für Utopien“ Beispiele von erprobten Alternativen gegenüber, gelingende Projekte einer solidarischen, am Gemeinwohl und an der Nachhaltigkeit orientierten Produktions- und Lebensweise. Der Film rückt Menschen in den Fokus, „die nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein wollen“, wie eine Protagonistin zu Beginn des Film treffend bemerkt. Rainer Wisiak traf den Filmemacher in seinem Filmstudio in Wien und hat ihn nach seinen Gründen dafür, diesen inspirierenden und Mut machenden Film zu drehen, befragt.

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„Der Malort ist ein Paradies!“

Interview mit Arno Stern, dem Begründer des „Malortes“

Foto: Gert Lanser

Als Kind musste Arno Stern mit seinen Eltern nach der Machtergreifung Hitlers aus Deutschland fliehen. Es folgten 13 Jahre der Flucht über Frankreich und Schutz in einem Internierungslager in der Schweiz. Nach Kriegsende kehrte die Familie nach Frankreich zurück und Arno Stern begann, in einem Heim für Kriegswaisen in einem Pariser Vorort zu arbeiten. Sein Auftrag dort lautete, die Kinder zu beschäftigen. Arno Stern ließ sie malen. Aufbauend auf den Beobachtungen, die er dort machte, gründete er Anfang der 1950er Jahren im Pariser Viertel Saint-Germain-des-Prés seinen ersten Malort. Seit über 60 Jahren begleitet er nun Kinder beim Malspiel. Rainer Wisiak sprach mit ihm über die Besonderheiten des Malortes und darüber, zu welchen Erkenntnissen man kommen kann, wenn man Kinder frei von Bewertung und Vorgaben malen lässt. 

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